Solarspar setzt auf eMobilität

An der frisch geteerten Strasse nahe dem Sissacher Bahnhof und in unmittelbarer Nähe zur Geschäftsstelle hat Solarspar eine öffentliche Solartankstelle eröffnet. Via der Plattform «sharoo» steht der Öffentlichkeit auch ein Miet-Elektroauto zur Verfügung.

Über sharoo.ch mieten

Solarspar hat mit dem Sissacher Vize-Gemeindepräsident Lars Mazzucchelli gesprochen.

«Die überlegene Technologie von Elektrofahrzeugen wird sich von selbst verbreiten.»

Solarspar hat in Sissach die erste Solartankstelle eröffnet und bietet ein Elektro-Mietfahrzeug an. Was halten Sie von dieser Initiative?

Für mich als Carsharing-Nutzer ist dies eine willkommene Ergänzung zur mobility-Flotte am Bahnhof. Zudem sind mir Elektrofahrzeuge aufgrund der ökologischen Aspekte sympathischer und die Technologie finde ich faszinierend. Dass Sissach als fortschrittliche Energiestadt ein solches Angebot erhält, finde ich wirklich toll!

Werden Sie persönlich, bzw. wird der Sissacher Gemeinderat, künftig auch solar unterwegs sein?

Ich brauche relativ selten ein Auto und bin vorab mit dem ÖV oder dem Velo unterwegs. Falls ich aber privat oder aufgrund meiner Gemeinderatstätigkeit mal auf ein Auto angewiesen bin, werde ich sehr gerne auf das Elektrofahrzeug zugreifen und habe mir die entsprechende Reservations-App (sharoo) auch schon heruntergeladen. Meinen Gemeinderatskollegen werde ich selbstverständlich nach meinen ersten Erfahrungen den Mund wässrig machen.

Ist damit zu rechnen, dass das Solarspar Projekt das erste von vielen ist? Was können Gemeinden und Unternehmen zur Verbreitung von Solarmobilität beitragen?

Ich denke, dass die überlegene Technologie von Elektrofahrzeugen sich von selbst verbreiten wird, und mehr und mehr Leute diese Art der Fortbewegung wählen werden. Wenn der Strom dann auch noch aus erneuerbaren Energiequellen kommt, ist dies ein zusätzliches Argument für viele, solche Angebote zu nutzen. Die Gemeinden können dies fördern, indem sie einerseits unkompliziert gute Standorte für Solarstrom- Tankstellen bewilligen oder die Infrastrukturanpassungen vornehmen. Denkbar wäre auch der teilweise Umstieg auf Elektro-Dienstfahrzeuge beim Gemeindefuhrpark und die entsprechende positive Kommunikation der ökonomischen und ökologischen Vorteile, die daraus entstehen. Unternehmen könnten die Solarmobilität fördern, indem auf ihren Firmenparkplätzen Ladestationen angeboten werden oder als Abgeltungen für die Nutzung privater Elektrofahrzeuge für Firmenzwecke interessante km-Abgeltungen zurückerstattet werden.