Mit Solarspar Solarstrom wachsen Sie besonders günstig.

Der ökologische Mehrwert von Solarstrom ist hoch: Keine Treibhausgase, keine Luftverschmutzung, keine hochgiftigen Abfälle.

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Fragen und Antworten rund um die Sonnenenergie

  • Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

    Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

    Beide Verfahren nutzen die Strahlung der Sonne um Energie zu gewinnen. Bei der Solarthermie geht es um Wärme, bei der Photovoltaik um Strom. Solarthermische Kollektoren (Röhren- oder Flachkollektoren) erzeugen aus der Sonnenstrahlung heisses Wasser. Sie eignen sich in der Schweiz praktisch für jedes Haus. Bei der Photovoltaik wandeln Solarzellen (monokristalline, polykristalline oder Dünnschichtzellen), die zu Modulen zusammengeschlossen werden, das Sonnenlicht in Strom um. Sie eignet sich nur für gewisse Dächer.

  • Ist mein Dach geeignet?

    Ist mein Dach geeignet?

    Ideal ist eine Südausrichtung (keine hohen Bäume oder Telefonmasten, die Schatten werfen) mit 30º Neigung. Bei flacheren Dächern können die Module aufgeständert werden. Eine 3 kWp* Anlage produziert genug Strom für ein Einfamilienhaus, das von 4 Personen bewohnt ist. Sie benötigt eine Fläche von ca. 20 m2.
    *Die Leistung eine PV-Anlage wird in Kilowatt Peak kWp angegeben. Damit ist die Spitzenleistung einer Anlage bei vollem Sonnenschein gemeint. Faustregel: 1kWp = 1‘000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

  • Wie lange kann ich meine PV-Anlage nutzen?

    Wie lange kann ich meine PV-Anlage nutzen?

    Die meisten Modulhersteller garantieren 20 bis 25 Jahre. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei 30 bis 40 Jahren. Da das einfallende Sonnenlicht direkt in Strom umgewandelt wird, findet kein Materialverschleiss statt. Es gibt keine beweglichen Teile.

  • Welches Solarmodul eignet sich am besten für meine Anlage?

    Welches Solarmodul eignet sich am besten für meine Anlage?

    Die Wahl der Module hängt von verschiedenen Kriterien ab: Dachausrichtung und -neigung, Schattenwurf, Fläche, gewünschte Amortisationszeit, Ästhetik. Gewisse monokristalline Module (eher gleichmässig dunkle Farbe) bringen höhere Erträge als polykristalline (bläulich schimmernd), kosten aber auch entsprechend mehr. Dünnschichtmodule (durchgehende Fläche, können eingefärbt werden) sind günstiger, haben jedoch einen geringeren Wirkungsgrad und eignen sich daher eher für grosse Anlagen. Sie sind sehr leicht und weniger anfällig für Schattenwurf. Sie haben in der Regel das beste Preis-/Leistungsverhältnis.

  • Was kostet eine PV-Anlage?

    Was kostet eine PV-Anlage?

    Eine typische Grösse für ein Einfamilienhaus liegt bei 4 bis 6 kWp und kostet zwischen Fr. 3’500 bis 4’000 pro kWp. Bei grösseren Anlagen wird der spez. Preis pro kWp massiv tiefer. Er kann weniger als Fr. 2‘000 pro kWp betragen.

  • Brauche ich eine Baubewilligung?

    Brauche ich eine Baubewilligung?

    Das ist von Kanton zu Kanton verschieden. Die meisten Kantone und Gemeinden haben in den letzten Jahren die Bewilligungspraxis gelockert. Problematisch wird es vor allem in Zonen mit speziellen Bauvorschriften. Ist der Denkmal oder Heimatschutz betroffen, werden Bewilligungen nur ausnahmsweise erteilt.

  • Was erhalte ich für den produzierten Strom?

    Was erhalte ich für den produzierten Strom?

    Alle Elektrizitätswerke sind verpflichtet, den ins Netz eingespeisten Solarstrom zu kaufen. Die Vergütungssätze sind unterschiedlich. Ab 1. April 2014 werden Kleinanlagen bis 10 kW von Swissgrid mit einer Einmalvergütung gefördert. Das löst die bisherige Regelung der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV ab. Sie beträgt maximal 30 % der Investitionskosten einer Referenzanlage. PV-Anlagen zwischen 10 und 30 kWp können zwischen KEV und Einmalvergütung wählen. Die Vergütungssätze für eine Aufdachanlage beträgt Fr. 1‘400 Grundbeitrag sowie Fr. 850 pro kWp. Bei einer 6 kWp Aufdachanlage (ca. 45m2) erhalten Sie somit eine Einmalvergütung von CHF 7‘350. Mit der Einmalvergütung umgehen Sie die immer noch sehr lange KEV-Warteliste (28‘000 Gesuche hängig). Zudem können Sie den selbst produzierten Strom auch selber nutzen.

  • Wird bei der Herstellung von Solarzellen nicht viel zu viel Energie verbraucht und fällt bei der Entsorgung nicht Sondermüll an?

    Wird bei der Herstellung von Solarzellen nicht viel zu viel Energie verbraucht und fällt bei der Entsorgung nicht Sondermüll an?

    In der Schweiz braucht eine PV-Anlage bis zu drei Jahre, um ihre Herstellungsenergie zu produzieren – inklusive Module, Kabel, Wechselrichter etc. Wenn sie 30 Jahre Strom liefert, ist das sieben Mal mehr. Die meisten Solarzellen werden aus Silizium hergestellt – das zweithäufigste Element in der Erdkruste. Silizium ist, anders als Kadmium, das in ganz wenigen Modulen steckt, absolut ungiftig. Die nötigen Hilfsstoffe fallen nur in geringen Mengen an. Nach seiner „Dienstzeit“ kann ein Solarmodul in seine Einzelteile zerlegt, die Zellen können neu beschichtet und wiederverwendet werden.

  • Was ist, wenn Schatten auf die Anlage fällt oder Schnee?

    Was ist, wenn Schatten auf die Anlage fällt oder Schnee?

    Bei Schattenwurf verliert eine PV-Anlage an Wirkung. Sie produziert nur so viel, wie das beschattete Modul produziert. Auch Schnee führt zu kaum vermeidbaren Ertragseinbussen.