Smart Metering

Die steigende individuelle Stromproduktion, vor allem mit Solaranlagen, ist eine Herausforderung für das Stromnetz. Die Schwankungen der Energieeinspeisung sind gross, das Netz muss das ausgleichen können. 

Schlaue Strommessung

Die Kommunikation zwischen Anlagen und die Abstimmung aufeinander wird immer wichtiger, damit beim Strom Angebot und Nachfrage im richtigen Gleichgewicht bleiben. Hier kommen intelligente Stromzähler ins Spiel, die sogenannten Smart Meter. Sie machen das regelmässige Ablesen des Stromzählers überflüssig, denn sie kommunizieren dauernd mit dem Stromlieferanten. Sie liefern permanent Verbrauchszahlen, sie zeigen an, wohin der Strom gerade fliesst und können sogar Haushaltgeräte ansteuern, z.B. die Waschmaschine einschalten, sobald die Sonne scheint.

Wichtiger Teil des Smart Grid

Smart Meter werden künftig weit mehr zum Einsatz kommen, weil sie unabdingbarer Teil des Smart Grid sind – des intelligenten Stromnetzes. Smart Meter sollen dereinst auch die Netzqualität überwachen können und einen wichtigen Beitrag zur Effizienz leisten.

Vor- und Nachteile von Smart Metering

Es gibt allerdings auch Kritik an den heimlichen Lauschern im Eigenheim. Denn sie wissen, wann jemand zuhause ist, wer wie lange fernsieht, wie oft Geschirr gespült oder Wäsche gewaschen wird. Andererseits machen sie aber auch darauf aufmerksam, wenn vermeintlich ausgeschaltete Geräte weiter Strom fressen.

Tipp

Die Stadt Arbon am Bodensee hat flächendeckend Smart Meter installiert. Über die Vor- und Nachteile finden Sie hier mehr im Beitrag von SRF. 

Auf der BFE-Seite zu Smart Grids gibt es zahlreiche Studien und Berichte.